30.8.07

Online buchen ist zu stressig



Wie immer sind die Zahlen nicht aus Deutschland, sondern aus dem englischen Sprachraum. SideStep hat 1.744 britische Erwachsene befragt und festgestellt, daß 50% von ihnen online buchen als zu stressig empfanden.

Probleme:

  • Zu viele Optionen
  • zu viele Zweifel den besten Deal gefunden zu haben
  • Informationsgewinnung zum Reiseziel
  • notwendige Zeit zum Recherchieren

Dieser Trend wird noch zunehmen, da die Reiseveranstalter immer mehr in den Onlinevertrieb investieren.

Eine Zahl hat mich persönlich verblüfft. Bei den unter 25-jährigen, den mit dem Internet aufgewachsenen also, waren 70% gestresst. Es geht also nicht um um Technikkompetenz, sondern um Zielgebietskompetenz.

Electronic Commerce im Reisemarkt. H...

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29.8.07

Auktionen im Tourismus



Die Versteigerung des Jungfernfluges mit dem A-380 macht es mal wieder aktuell - eBay möchte auch ins Tourismusgeschäft. Vielleicht sieht eBay angesichts insgesamt schwächelnder Zahlen hier einen neuen Markt ? Die Frage ist natürlich, ob und wie Auktionen im Tourismusvertrieb überhaupt interessant sind.

Folgende Probleme sind da z.B.:

  • Auktion heißt freie Plätze als festvergebene Kontingente über den Auktionszeitraum zu betrachten, die man sonst über mehrere Kanäle gleichzeitig vermarkten könnte, ohne Abnahmegarantie
  • Der Kunde muß bis zum Ende der Auktion warten, ehe er den Zuschlag erhält. Das wird schwierig iin einem Markt in dem die meisten Produkte ähnlich und zu ähnlichen Preisen sofort erhältlich sind.
  • Bevor der Kunde auf ein Angebot bietet wird er sich über die Marktpreise informieren wollen. Es entsteht der Wunsch sich doch mal beim Wettbewerb umzusehen.
  • Zur Zeit ist im Reisemarkt das Angebot höher als die Nachfrage. Sind dann für den Anbieter überhaupt gute Preise erzielbar ?

Auktionen laufen eigentlich über die Seltenheit eines Produktes. dafür wurden sie mal erfunden - zum Finden eines Preises für ein nur begrenzt verfügbares Gut. Beim Reisen ist relativ wenig einmalig, einige Events, irgendwann vielleicht der Zugang zu Nationalparks, die Gorillapermits o. a. Für das Gros der touristischen Produkte sind Auktionen eher Marketinginstrumente, abzuschreiben unter Werbungskosten.

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28.8.07

Traveltainment macht auf Hotelbewertung » Touristikblog.de


Der Touristikblog.de macht auf etwas interessantes aufmerksam:

Traveltainment macht auf Hotelbewertung

Traveltainment möchte seine Buchungsstrecken (TT-IBEs) und in die Reisebüro-Software Bistro künftig um eine Hotelbewertungsfunktion erweitern. Kunden sollen dazu nach dem Urlaub eine E-Mail mit Link zu einem entsprechendne Fragebogen erhalten. So erhofft man sich auch mehr Glaubwürdigkeit, da nur tatsächlich gereiste Kunden Bewertungen abgeben können.

Als besonderen Vorteil sieht man bei Traveltainment aber den großen Marktanteil seiner IBEs, was viele Bewertungen garantieren soll. Ob alle Traveltainment-Kunden allerdings begeistert sein werden, ihre Kunden an eine externe Bewertungsplattform abzugeben wage ich zu bezweifeln. So bietet Ab-in-den-Urlaub.de seit einigen Wochen eigene Hotelbewertungen in der TT-Strecke auf seinen Seiten.

Interessant ist auch die Frage, wie TT-Großkunde und Hotelbewertungs-Marktführer Holidaycheck auf die Aachener Pläne reagieren wird.

Ein Prototyp der TT-Hotelbewertung soll am fvw-Kongress (18./19.9.07 in Köln) zu besichtigen sein - ich werd’s mir ansehen!

Traveltainment macht auf Hotelbewertung » Touristikblog.de

Sorry, wenn ich hier mal vollständig zitiere, denn ich würde, wenn das so stimmt, gerne noch einen Schritt weiter gehen als Nicolas Götz. Für mich hört der Spaß schon beim Versand einer E-Mail von Traveltainment an den Kunden auf. Sind die Traveltainment-Verträge mit ihren Kunden so, daß TT (aka START-Amadeus) verfügbaren Zugriff auf Kundendaten hat ? Bisher hatten den im deutschen Reisevertrieb doch nur der Reiseverkäufer und eventuell und mit Einschränkungen der Veranstalter.

Denkbar ist, daß TT ein Tool zur Verfügung stellt und eventuell noch die Möglichkeit die Bewertungen kundenübergreifend zu verwenden, aber bitte alles fakultativ und unter der Flagge / Marke der TT-Kunden.

Leider bietet die Pressemitteilung von TT auch nicht mehr Klarheit.

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Facebook und die Werbung - Die Diskussion beginnt



Ich berichtete ja bereits über die geplante zielgerichtete Werbung von Facebook auf der Grundlage der Nutzerprofile.

Bei dem Bekanntheitsgrad von Facebook konnten Reaktionen nicht ausbleiben. Im Blog von wired.com wurde jetzt auf mögliche negative Folgen für das Unternehmen Facebook hingewiesen:

  1. Die meisten Nutzer sozialer Nutzer sozialer Netzwerke zeigen gerne ihre Vorlieben online, aber nur sehr wenige möchten daran erinnert werden, daß potentielle Werbetreibende das wahrnehmen können. Facebook hatte schon ihren Teil von Unruhen unter den Nutzern, und die Nutzer daran zu erinnern, daß ihre Metadaten handelbares Eigentum sind könnte die nächste starten. Welche Probleme der scheinbare "Mißbrauch von Nutzerdaten" hat kann man nicht abschätzen.
  2. Die Kosten steigen (erneut). Die sowieso schon hohen CPM-Kosten werden für die gezielte Werbung nochmal ansteigen. Ob das bei dem doch noch recht einfachen Targeting durch die Firmen noch tragbar ist scheint fraglich. ROI oder Hype - das ist die Frage.
  3. Die Beziehungen zu Microsoft könnten angekratzt werden. Einerseits hat MS ihnen ja die Werbeplattform zur Verfügung gestellt und die Partnerschaft bis 2011 vereinbart. Andererseits schreibt das Wall Street Journal, daß die Pläne für die Zielgerichtete Werbung von facebook allein stammen sollen. Wenn das stimmt und es kommt zu 1 und 2, dann gibt es Ärger mit dem großen Bruder.

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